Boris Brovtzyn (Violine)

Boris Brovtzyn wurde 1977 geboren und studierte bei Maya Glezarova am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau. Schon während seiner Studienzeit wurde er in internationalen Wettbewerben gefeiert, darunter dem Georg Kulenkampf-Wettbewerb 1994 in Köln, dem Transnet-Wettbewerb 1996 in Pretoria und dem Yehudi-Menuhin-Wettbewerb 1998. 1999 schloss Boris Brovtzyn seine Studien mit höchster Auszeichnung ab.

1998 gab er mit dem BBC Philharmonic Orchestra unter Rumon Gamba sein Debut in England. 2000 wurde er Student von David Takeno an der Guildhall School of Music, wo er 2004 mit der Gold-Medaille die höchste Auszeichnung der Guildhall School of Music gewann.

2001 war Boris Brovtzyn im Finale des Queen-Elizabeth-Violinwettbewerbs und gewann den Reuters-Preis. Im darauffolgenden Jahr gewann er den Tibor-Varga-Violinwettbewerb. Boris Brovtzyn ist bereits mit vielen namhaften Orchestern aufgetreten, darunter dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg, dem BBC Scottish Symphony Orchestra, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Sinfonieorchester Basel, der Warschauer Philharmonie, dem Moskauer Staatsorchester, dem Sao Paulo Symphony Orchestra und dem Utah Symphony Orchestra.

Weiterhin tritt Boris Brovtzyn regelmäßig bei Festivals auf, unter anderen dem Verbier Festival, dem Lugano Festival, dem Edinburgh Festival, dem Oxford Chamber Music Festival, dem Ryedale Festival, dem Genius of the Violin Festival und dem George Enescu Festival.

Auch in Kammermusikkonzerten ist Boris Brovtzyn regelmäßig zu hören und spielt dort mit Kollegen, wie Janine Jansen, Maxim Rysanov, Amihai Grosz, Boris Andrianov, Anastasia Voltchok, Demos Matsuev und Alexei Ogrintchouk zusammen.

Als Solist hat Boris Brovtzyn bereits mit zahlreichen namhaften Dirigenten zusammen gearbeitet, darunter Sir Neville Marriner, Yuri Bashmet, Marek Janowki, Neeme Järvi, Louis Langrée, Yan Pascal Tortelier, Gilbert Varga, Antoni Wit, Alexander Lazarev, Vassily Sinaisky, Vladimir Fedoseev, Alain Lombard und Arvo Volmer.