Der Religionsunterricht am Domgymnasium
Woher kommt das alles: der Kosmos, das Leben, das Bewusstsein? Wer bin ich? Wie und warum bin ich? Wie und wen lieben wir?
Wie kann ich mich im analogen und digitalen (zurecht)finden? Wie können Menschen sinnvoll zusammenleben (auch im digitalen Raum)?
Worauf kann ich mich verlassen? Was glauben andere?
Wie kann ich mir Gott vorstellen? Wer war Jesus? Was können wir von ihm lernen?
Was darf ich, was soll ich tun?
Über diese und ähnliche Fragen denkt ihr im Religionsunterricht am Domgymnasium nach und setzt euch dabei (auch kritisch) mit der eigenen Religion, mit Grundhaltungen und Meinungen auseinander.
In der Auseinandersetzung mit Inhalten aus den sechs Kompetenzbereichen werden im Religionsunterricht unter anderem die Urteils- und Dialogkompetenz geschult.
Wer unsere Welt, unterschiedliche Kulturen und menschliche Verhaltensweisen begreifen will, braucht dazu die Kenntnis von Religion(en). In unserer pluralen Welt mit ihren unterschiedlichen religiösen und weltanschaulichen Standpunkten ist nicht weniger, sondern mehr Kompetenz im Umgang mit Religion erforderlich.
Nicht zu vergessen:
Religion trägt am Domgymnasium dazu bei, auch schulische Feiern und Gottesdienste zu gestalten. Dies geschieht unter aktiver Mitarbeit von Schülerinnen und Schülern, zum Beispiel bei dem ökumenischen Schulgottesdienst für die Jahrgänge 11 bis 13 am Buß- und Bettag, dem ökumenischen Adventsgottesdienst für den Jahrgang 5 und bei dem ökumenischen Abiturgottesdienst.
Mit dem Schuljahr 2026/27 beginn ab Jahrgang 5 die Einführung des christlichen Religionsunterrichts (CRU) nach evangelischen und katholischen Grundsätzen als gemeinsamer Religionsunterricht der Konfessionen. Dies wird dann hochwachsen und den bisherigen konfessionell-kooperativen Religionsunterricht (bis Jahrgang) 8 und den konfessionellen Religionsunterricht (9/10) sukzessive ablösen. Die inhaltlichen Vorgaben schlagen dabei einen Bogen von "klassischen" Themen, wie den Fragen nach Gott, Jesus und der Bibel hin zu aktuellen Fragen der Gesellschaft, Identitätsfindung und digitaler Lebenswelten.
Der Religionsunterricht steht allen Schülerinnen und Schülern offen, auch denen ohne Religionszugehörigkeit und denen, die einer anderen Religionsgemeinschaft angehören.
Religionsunterricht am Domgymnasium will dazu anleiten, den Glauben und die Überzeugungen anderer zu achten und Bereitschaft zur Verständigung mit ihnen zu wecken. Deshalb halten wir es für eine Bereicherung, wenn in einer Lerngruppe SchülerInnen mit unterschiedlichen Erfahrungen, Ansichten und Einstellungen vertreten sind.
Weitere Einzelheiten beantworten gerne alle Religionslehrkräfte am Domgymnasium.

