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Anfang der Konzertsaison in Drochtersen an der Elbe

von Christian Bode

Pünktlich um 13 Uhr fuhren wir mit einem Bus und bester Laune an die Elbe, also erstmal Richtung Hamburg. Angekommen in der kleinen, nördlich von Stade gelegenen Gemeinde Drochtersen stürzten wir uns auf das Kuchenbuffet. Nach einer intensiven Probe, in der wir den Kirchenraum, der eine sehr gute Akustik bot, kennenlernen und die Lieder nochmal ansingen konnten, wurde uns ein sehr umfangreiches und appetitliches Abendessen serviert, durch welches wir gestärkt ins Konzert starten konnten.

Die Kirchenbänke der St. Johannis- und Catharinen-Kirche, in der Vanessa Galli schon früher musikalisch engagiert war, waren reichlich gefüllt und der Chor freute sich auf das erste richtige Konzert seit langem und die neuen Sänger/innen auf das erste Konzert mit dem Kammerchor überhaupt. So war die Aufregung beim Einsingen mit dem „Praising Song“ schon merkbar, aber vor allem auch die Vorfreude. Im Konzert selbst wurden wir, die Sänger, immer sicherer und wirken auf das Publikum routiniert – obwohl wir ja nun wirklich keine Routine mehr haben. Im ganzen Kirchenschiff verteilt umrahmte der Chor zunächst das Publikum und entfaltete aus der Einstimmigkeit heraus die erste Mehrstimmigkeit, welche den Raum mit Klang füllte. Von der italienischen Renaissance bis zum zeitgenössischen „Alleluja“ des Schweden Frederik Sixten, vom schwedischen Volkslied „Vem kann segla“ über das bekannteste plattdeutsche Liebeslied bis hin zum südafrikanischen „Ukuthula“ nahmen die Sänger/innen das Publikum mit auf eine abwechslungsreiche und kurzweilige Reise durch Zeit und Raum. Das gemeinsam gesungene „Verleih uns Frieden“ zum Ende des Konzertes, verbunden mit Segensliedern und dem Wunsch auf ein Wiedersehen, bildete den Abschluss.  Ein großes Dankeschön an alle Mitwirkenden mit herzlichem Applaus, Dankesworten und einem Tulpengruß für alle Sänger/innen sowie ein gemeinsames „Der Mond ist aufgegangen“ schlossen den Abend würdevoll. Nach dem Konzert machten wir uns erleichtert und zufrieden, aber auch erschöpft auf den Rückweg entlang der Obstfelder wieder Richtung Verden. Einige schliefen schon im Bus ein, während andere voller Tatendrang die Mitsänger unterhielten.

Als Chorgemeinschaft haben wir uns aufgrund der aktuellen Lage entschlossen, nicht nur mit dem Lied „Verleih uns Frieden“ den Menschen aus der Ukraine beizustehen, sondern auch einen Großteil der eingenommenen Konzertspende der DoG-Spendenaktion für die Ukraine zukommen zu lassen.

 

Ole Blanke (Tenor) & Jan Sander (Bass) für den Kammerchor

 

 

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