“To [speak] or not to [speak English]?“

Quelle: http://img52.imageshack.us/img52/7557/1newk.jpg

Diese in Anlehnung an das berühmte Zitat aus Shakespeares Hamlet formulierte Frage stellt sich jungen Leuten in der heutigen, globalisierten und technologisierten Welt nicht. 

Englisch ist die Welt- und Verkehrssprache in jeglicher Hinsicht.

Die historisch begründet hohe Zahl von Muttersprachlern weltweit, wird mittlerweile doppelt übertroffen von der Zahl der momentan Englischlernenden, die die Sprache aus einer Vielzahl von Gründen lernen möchten: Englisch ist Lingua Franca im Urlaub in fernen Ländern, ist die Sprache der Wirtschaft weltweit, ist die erste Sprache in politischen Kommissionen der EU oder der UN, die Sprache des Internets oder die der internationalen Wissenschaften und Forschung usw.

Englisch am Domgymnasium

Um Schüler auf zukünftige Berufe vorzubereiten, ist eine fundierte Ausbildung in Englisch unerlässlich. In nahezu allen Berufen kann man sich Szenarien vorstellen, in denen mangelnde Kommunikationskompetenz im Englischen zumindest als peinlich empfunden wird.

Der bekannte amerikanische Autor Bill Bryson nennt in diesem Zusammenhang durchaus amüsante Beispiele wie „[sign seen] in the office of a doctor in Rome: Specialist in women and other illnesses“ (vgl. English G 2000: A5, Berlin: Cornelsen, 2001, S. 10f bzw. Bill Bryson „Mother Tongue – The English language“, UK: Penguin, 1991).

Beispiele wie diese machen deutlich, welche Missverständnisse aus mangelnder Kommunikationskompetenz folgen können. Daher steht nicht mehr ausschließlich das Lernen von Grammatik u.ä., sondern Kommunikations- und Methodenkompetenz mit einem Primat der Mündlichkeit (vgl. Kerncurricula, Link siehe unten) im modernen Fremdsprachenunterricht im Vordergrund.

Der Fremdsprachenerwerb ist komplex und die angestrebte Kommunikationskompetenz speist sich aus den verschiedenen Teilkompetenzen Lesen, Hören, Sprechen, und Schreiben, die unter Umständen in einer Situation alle gemeinsam benötigt werden. Übungen zu diesen Kompetenzen bilden zentrale Aspekte des Englischunterrichts. Des Weiteren ergibt sich durch die Zunahme an internationalen Kontakten eine weitere Kompetenz, die sogenannte Sprachmittlung, bei der man die Rolle eines Mediators zwischen zwei Sprachen einnimmt, indem Inhalte sinngemäß sowie situations- und adressatengerecht in die jeweilige Zielsprache übertragen werden. Die Fähigkeit der Sprachmittlung umfasst auch ein hohes Maß an interkulturellem Verständnis.

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