Störtebekerstraße %

Klaus Störtebeker ist der Name eines Freibeuters, der etwa im 14. Jahrhundert gelebt haben soll.

Es wird spekuliert, dass dieser „Pirat“ in Verden bzw. Dauelsen gelebt haben könnte, sicher ist dies jedoch nicht, mancher behauptet sogar schon wieder, dass an dieser Behauptung gar nichts wahres mehr ist.

Seinen Namen erhielt der Freibeuter, da ihm besondere Trinkfestigkeit nachgesagt wurde.

Ins Hochdeutsche übersetzt heißt der niederdeutsche Name „Störtebeker“ nämlich „Stürz den Becher“.

In Verden hat Klaus Störtebeker neben dieser Straße noch einige andere Dinge hinterlassen, die an ihn erinnern.

So steht neben dem Domherrenhaus eine Statue von ihm, bei der er ein Bündel Fische in der Hand hält.

Dies weist auf die alljährliche Lätarespende hin.

Wie aus der Geschichte „Am Maandag de Lätare“ von Friedrich Hasselmann zu entnehmen, gibt es seit vielen Jahren die Tradition, dass jedes Jahr an dem Montag nach dem Lätare Sonntag , 3 Wochen vor Ostern, Brot und Hering an die Armen verteilt wird.

Mit dieser Tradition soll Klaus Störtebeker kurz vor seiner Hinrichtung in Hamburg etwa in 1401 begonnen haben.

In den letzten Jahren und Jahrzehnten sollen jedoch die Geschichte Störtebekers und seine Sünden immer mehr in Vergessenheit geraten sein und die Lätarespende wird nur noch als ein alljährliches Fest gesehen.