DELF – Was ist das?

DELF (Diplôme d’Etudes en Langue Française) ist ein Zeugnis, das Lernenden ihre Sprachkompetenz auf verschiedenen Niveaustufen bescheinigt.

Es wird vom Bildungsministerium in Frankreich offiziell ausgestellt und ist zeitlich unbegrenzt weltweit gültig.

Wie funktioniert DELF am Domgymnasium?

Am Domgymnasium werden seit dem Jahr 2000 Arbeitsgemeinschaften angeboten, in denen die Schülerinnen und Schüler auf eine DELF-Prüfung vorbereitet werden. Bisher haben fast ausnahmslos alle, die sich der Prüfung unterzogen, diese auch bestanden. Die DELF-AG ist kleiner als eine normale Französischklasse, was intensiveres Lernen mit schnellem Fortschritt ermöglicht. Die Teilnahme an der AG wird auf dem Zeugnis bescheinigt. Die Prüfungen finden am Ende jedes Schulhalbjahres statt. Sie werden organisiert von der Volkshochschule Verden und von französischen Prüfer(inne)n durchgeführt.

Die Teilnahme an der DELF-Prüfung ist freiwillig und kostenpflichtig. Nach bestandener Prüfung bekommen die Schüler(innen) das staatliche DELF-Diplôme ausgehändigt, welches eine wertvolle Ergänzung zu den deutschen Schulzeugnissen und dem deutschen Abitur ist.

So befreien DELF-Diplome an vielen französischen Fachhochschulen und Universitäten von der Sprachprüfung beim Beginn eines Studiums.

Extra-Bonus am Domgymnasium: Alle Schülerinnen und Schüler, die eine DELF-Prüfung bestanden haben, erhalten bei der Festsetzung der Französisch-Zensur des folgenden Schulhalbjahres eine Verbesserung um eine Note im Bereich der „Sonstigen Leistungen“.

Welche Niveaus gibt es?

Das Niveau der DELF-Zeugnisse ist dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen zugeordnet. Die Diplome A1 und A2 beziehen sich auf die elementare Sprach-kompetenz. Ein Sprecher des Niveaus A1 ist etwa in der Lage, sich anderen vorzustellen und persönliche Informationen seines Gesprächspartners zu erfragen. Das Niveau A2 ist erreicht, wenn Alltagsgespräche in Routinesituationen (z. B. auf dem Markt) erfolgreich bewältigt werden können. B1 und B2 beziehen sich auf die selbstständige Sprachkompetenz. Sprecher des Niveaus B1 können sich losgelöst von eingeübten Schemata einfach und zusammenhängend in vertrauten Gesprächssituationen und zu Themen ihres persönlichen Interesses (z. B. Fußball) äußern. Das Niveau B2 ist erreicht, wenn Gespräche mit Muttersprachlern spontan und fließend durchgeführt werden können und der Sprecher in der Lage ist, sich zu einem großen Spektrum an Themen klar zu äußern und in einer Diskussion einen Standpunkt zu vertreten. Der Vorbereitungskurs für die A1-Prüfung kann ab Klasse 8, für die A2-Prüfung ab Klasse 9 und für die B1-Prüfung ab Klasse 10 besucht werden. Die B2-Kurse richten sich vor allem an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe.

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